Mit Hilfe der Scanner-Technologie wird die Bearbeitungszeit drastisch verringert: Spiegel führen den Laserstrahl direkt an die Bearbeitungsstelle. So entfällt das aufwändige Bewegen von Werkstück oder Schweißkopf. Unproduktive Positionierzeiten der Schweißoptik entfallen.Gleichzeitig werden alle Vorteile des Fügens mit Laser genutzt. Die Bearbeitungszeit wird verkürzt und die Qualität der gefertigten Bauteile verbessert. Dies gilt sowohl für das Punkt- als auch für das Nahtschweißen.
Die Scanneroptik kann darüber hinaus in Verbindung mit einem Roboter über ein Werkstück geführt werden. Durch diese "fliegende" Bewegung entstand der Begriff "Welding-on-the-fly".
Die Strahlführung erfolgt über eine Verkippung von einem oder zwei beweglichen Spiegeln in X- und Y-Richtung [1] sowie über die Bewegung eines optischen Elements in Z-Richtung [2]. Spiegel und optisches Element können durch die geringen bewegten Massen hochdynamische und gleichzeitig sehr präzise Winkeländerungen bzw. Linearbewegungen ausführen.
Die Größe der Bearbeitungsfläche [3] hängt nach dem Strahlensatz von der Distanz zwischen Optik und Werkstück und damit von der Brennweite des fokussierenden Objektivs ab. Durch die Z-Bewegung des Bearbeitungsfeldes ändert sich dessen Fläche entsprechend dem Strahlensatz ebenfalls.
Die Größe des Fokuspunktes im gesamten Arbeitsraum [4] bleibt dabei konstant.