Lasertrennen

Mit dem Laser können nahezu beliebige Konturen ohne Werkzeugwechsel geschnitten werden

Die hohe Flexibilität bringt Vorteile bei kleinen Losgrößen, großem Variantenreichtum und im Prototypenbau

Prinzip des Lasertrennens
+ Prinzip des Lasertrennens


Der Laserstrahl schmilzt das Werkstück auf. Das Schneidgas bläst Schmelze und Schlacke aus dem Schnittspalt

Die Blechbearbeitung war und ist das wichtigste Einsatzgebiet für den Laser im industriellen Bereich. Beim Schneiden von flachen Blechtafeln, tiefgezogenen Teilen oder Profilen macht dem Laser so schnell kein konventionelles Verfahren etwas vor. Außer Blechen schneidet der Laser auch andere Werkstoffe, etwa Kunststoffe, Glas, Keramiken und Halbleiter, aber auch Textilien, Holz und Papier.

Wo der fokussierte Laserstrahl auf das Werkstück trifft, erwärmt er das Material so stark, dass es schmilzt oder verdampft. Sobald er das Werkstück vollständig durchdrungen hat, kann der Schneidprozess beginnen: Der Laserstrahl bewegt sich entlang der Teilekontur und schmilzt das Material fortlaufend auf. Die Schmelze wird meist von einem Gasstrom nach unten aus der Schnittfuge geblasen. Dadurch entsteht ein enger Schnittspalt zwischen Teil und Restgitter. Der Schnittspalt ist kaum breiter als der fokussierte Laserstrahl selbst.


 



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