Innovatives Design und modularer Aufbau kennzeichnen die neuen Baureihen der Markierlaser von TRUMPF. Auf der „Laser 2007. World of Photonics“ präsentiert TRUMPF diese unter dem neuen Namen TruMark. Die TruMark Serien umfassen Geräte verschiedener Leistungsklassen mit unterschiedlichen Wellenlängen und laseraktiven Medien. Entsprechend den Erfordernissen an den Prozess und das zu markierende Material bietet TRUMPF für die individuelle Anwendung den jeweils am besten geeigneten Laser.
Die TruMark Serie 6000 weist für die Bereiche infrarot, grün und ultraviolett eine Leistungssteigerung gegenüber den Vorgängermodellen VectorMark compact (VMc) von bis zu 75 Prozent auf. Dies führt zu einer Verkürzung von Prozesszeiten und damit zur Steigerung der Produktivität. Bekannte Anwendungen benötigen so entsprechend geringere Markierzeiten. Die TruMark Serie 6000 bietet aber auch höhere Pulsspitzenleistungen und höhere Pulsenergien als die VMc-Reihe. Dies ermöglicht neue Anwendungen und erschließt den Beschriftern neue Einsatzgebiete, beispielsweise im Halbleiterbereich. Die Grundversion der TruMark Beschriftungslaser emittiert Licht im Infrarot-Bereich mit 1064 Nanometer. Speziell für die Bearbeitung von Kunststoffen und Halbleitermaterialien stehen Geräte mit grünem (532 nm) und ultraviolettem Licht (355 nm) zur Verfügung.
Die Laser der TruMark Serie 6000 sind mit einem digitalen Scanner ausgerüstet. Diese neue, schnelle und dennoch präzise Generation von Ablenksystemen ermöglicht es, die höheren Leistungen des Lasers in eine verkürzte Beschriftungszeit umzusetzen.
Der TruMark 7020 ist der Nachfolger des erfolgreichen VectorMark impact (VMi). Der TruMark 7020 kann auch in Laserlichtkabel eingekoppelt werden. Auf diese Weise ermöglicht er aufgrund eines homogenen Strahlprofils Markierungen mit hoher Kantenschärfe. Neben Beschriftungen sind schnelles Anlassen, Löten und Kunststoffschweißen weitere Anwendungsmöglichkeiten dieses flexiblen und robotertauglichen Systems. Optional zwei Lichtleiterabgänge erlauben zudem die Bearbeitung zweier Werkstücke an räumlich entfernt voneinander liegenden Orten.
Beschriftungssoftware
Mit der Beschriftungssoftware TruTops Mark ist die Nutzung der vielfältigen gebotenen Möglichkeiten einfach. Die Softwaremodule „Quickflow“ und „Marking on the Fly“ erweitern darüber hinaus die Einsatzgebiete der TRUMPF Beschriftungslaser für spezielle Anwendungsgebiete. „Quickflow“ ermöglicht einen Datenaustausch mit externen Systemen für variable Beschriftungen. Die einfache Programmierbarkeit des Lasers erlaubt so das flexible Aufbringen von beispielsweise Texten, Seriennummern, Data-Matrix- und Bar-Codes, Logos und Zeichnungen. Bei ungetakteten, kontinuierlichen Fertigungsprozessen müssen Produkte markiert werden ohne sie anzuhalten. Beim „Marking on the Fly“ wird der Bewegung der Ablenkspiegel die Positionsänderung des zu markierenden Werkstücks überlagert, um es verzerrungsfrei zu beschriften. Die Geschwindigkeit der Transporteinrichtung wird dabei kontinuierlich erfasst um auch bei Anfahr- und Abbremsvorgängen eine gleich bleibende Beschriftung zu erzielen.
Komplette Laserbeschriftungssysteme
Neben den Laserbeschriftungsgeräten der TruMark Serien bietet TRUMPF mit den Arbeitsplätzen TruMark Station ein breites Spektrum kompletter Systeme zur Lösung vielfältiger Beschriftungsaufgaben.
Abnehmbare Seitenöffnungen bieten die Möglichkeit, längere Werkstücke zu bearbeiten. Diese Arbeitstationen bietet TRUMPF auch für die Integration in automatisierte Fertigungslinien an. Zur halbautomatischen Fertigung mittlerer Losgrößen ist ein Zwei-Stationen-Rundtakttisch mit den gleichen kompakten Abmessungen verfügbar. Eine motorisch gesteuerte z-Achse stellt die Anpassung an die Werkstückhöhe bei allen Geräten sicher. Optional sind weitere Achsen mit numerischer Steuerung erhältlich. Für alle Handhabungssysteme ist eine Rauchabsaugung mit Aktivkohlefilter sowie Laserkühlung gegen Luft oder externe Wärmetauscher verfügbar. Die Kompaktheit der Geräte sowie ein 230V/110V-Anschluss als einzige Peripherie-Anbindung ermöglichen eine flexible Wahl des Einsatzortes.
Alle Systeme sind mit unterschiedlicher Arbeitshöhe, wahlweise als ergonomisch ausgelegter Sitz- oder Steharbeitsplatz erhältlich. Der Zugang in die robuste, industrietaugliche Schweißkonstruktion der Arbeitsstationen erfolgt über eine motorisch betätigte Hubtüre oder über den Rundtakttisch. Die Einhaltung der Laserschutzklasse 1 ist somit während des Beschriftungsvorganges gewährleistet. Über das TRUMPF TelePresence Portal ist die gesamte Sensorik von Laser und Arbeitsstation weltweit bequem und zugleich datensicher wartbar.