Feine Strahlung mit großer Wirkung: Innovative Lasersysteme für die medizintechnische Fertigung |
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Messeneuheit TruLaser Station 5004 mit elektronischem Stereomikroskop zum manuellen Laserschweißen medizintechnischer Instrumente |
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TRUMPF auf der MEDTEC
Stuttgart, 11. bis 13.03.2008 // Halle 6, Stand 1339 |
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Messepremiere feiert auf der MEDTEC der Laserarbeitsplatz TruLaser Station 5004 mit integriertem Festkörperlaser der neuen TruPulse Serie zum Laserschweißen medizintechnischer Instrumente. |
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|  | Ditzingen, 18. Dezember 2007 Seine Anwendungsvielfalt und Flexibilität machen den Laser beim Schneiden, Schweißen und Beschriften von medizintechnischen Instrumenten und Implantaten zu einem Fertigungswerkzeug erster Wahl. Auf der MEDTEC zeigt TRUMPF als Komplettanbieter innovativer Lasersysteme zwei Live-Applikationen: Edelstahlrohre werden zunächst feingeschweißt und anschließend beschriftet.
Als Messepremiere stellt TRUMPF den Laserarbeitsplatz TruLaser Station 5004 mit integriertem Festkörperlaser der TruPulse Serie vor. Die der TruLaser Station 5004 setzt erstmals in der Laserbearbeitung ein elektronisches Stereomikroskop ein. Zudem ist der Arbeitsplatz kompakter und ergonomischer als vergleichbare Geräte.
Im Gegensatz zu Systemen mit optischen Mikroskopen ist bei der TruLaser Station 5004 das elektronische Mikroskop von der Laseroptik entkoppelt. Dadurch kann der Bediener den Einblick in das Mikroskop an seine Bedürfnisse anpassen und muss sich nicht mehr an der Größe des Bauteils orientieren. Natürlich bieten die beiden Mikroskopkameras die vollwertige, dreidimensionale Darstellung des Werkstücks, die der Bediener wünscht. |
Zur Erhöhung der Präzision liegen alle Bewegungen im Laserstrahl, während das Werkstück still steht. Der flexiblen Fertigung in der Medizintechnik angepasst ist der große Arbeitsraum. Bei erhöhtem Platzbedarf aufgrund sperriger Werkstücke lässt sich entweder ein Durchbruch in der Arbeitsplatte nutzen oder die Schutzhaube einfach nach oben klappen. Der Anwender muss dann jedoch darauf achten, sich und andere Personen beim Arbeiten vor der Strahlung des Lasers entsprechend zu schützen (Schutzbrille/Schutzkleidung; Laserklasse 4).
Medizintechnik profitiert von der Laserpräzision
„In Bezug auf die Prozessqualität hat der Laser gegenüber anderen Fertigungsmethoden entscheidende Vorteile: Er arbeitet nach klar definierten Parametern, die man auslesen, speichern, prüfen und jederzeit reproduzieren kann“, erläutert Dr. Alexander Knitsch, als Applikationsmanager bei TRUMPF für den Bereich Medizintechnik verantwortlich. Eigenschaften des Lasers, die vor dem Hintergrund steigender Dokumentationsanforderungen immer wichtiger werden. |
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Die empfindliche Elektronik eines Herzschrittmachers darf beim Verschweißen der Gehäusehälften nicht durch eine zu hohe Wärmeentwicklung beeinträchtigt werden. Deshalb erfolgt das gasdichte Schließen des Titangehäuses durch überlappendes Punktschweißen. So verteilt sich die Schmelzwärme von Puls zu Puls über das Gehäuse. Auch die Beschriftung erfolgt mit dem Laser – dauerhaft und abriebfest. |
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|  | Die Laserleistung ist präzise regelbar, der Wärmeeintrag kann dadurch exakt gesteuert und den Charakteristika temperatursensitiver Materialien angepasst werden. Entscheidendes Plus: Die Güte laserbearbeiteter Oberflächen ist einwandfrei. Keine Riefen, Rillen, Grate oder Furchen beeinträchtigen die Hygiene. Lasergeschweißte Nähte, etwa an Herzschrittmachern, haben eine porenfreie, glatte Oberfläche und die gleiche Biokompatibilität wie der Grundwerkstoff.
Schweißen und Schneiden mit TruPulse
Besonders geeignet für die Anforderungen der medizinischen Fertigung sind die gepulsten Festkörperlaser der Serie TruPulse, deren mittlere Leistung von 20 W (TruPulse 21) bis über 500 W (TruPulse 556) reicht. Mit bis zu sechs Laserlichtkabeln an einem Gerät kann ein Laser von mehreren Anlagen genutzt werden. Alle TruPulse Geräte sind standardmäßig wassergekühlt. Bis zu einer Leistung von 150 W sind die Laser auch optional mit Luftkühlung erhältlich und vollständig in die TruLaser Station 5004 integrierbar. Über das TRUMPF TelePresence Portal besteht zudem die Möglichkeit für Servicetechniker, standortunabhängig und datensicher zu Wartungs- und Diagnosezwecken online auf die Anlagen zuzugreifen. |
Laserbeschriftungssysteme für nahezu alle Materialien
Laserbeschriftungen stellen in der Medizintechnikindustrie die Rückverfolgbarkeit der Produkte sicher. Im Vergleich zu alternativen Beschriftungsmethoden wie beispielsweise Drucken oder Ätzen bieten sich viele Vorteile. Es handelt es sich um ein umweltfreundliches Verfahren ohne Farben, Säuren oder Lösungsmittel. Die Beschriftung ist sehr materialschonend, da es sich um einen berührungslosen Prozess handelt und daher keinerlei Krafteinwirkung auf das Werkstück erfolgt. Mit hohen Beschriftungsgeschwindigkeiten lassen sich höchste Präzision, Qualität und Reproduzierbarkeit erzielen - auch an schwer zugänglichen Stellen. Und: Laserbeschriftungen auf chirurgischen Instrumenten können bei entsprechender Parametrisierung auch hochalkalische Reinigung und Hochtemperatur-Sterilisation nichts anhaben. TRUMPF zeigt dafür auf der MEDTEC den Beschriftungslaser TruMark 6130 in Kombination mit dem Beschriftungssystem TruMark Station 5000. |
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Laserarbeitsplätze zum Werkzeugschweißen |
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 | Informieren Sie sich über die TRUMPF Arbeitsplätze zum manuellen Laserauftrag- schweißen. |
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Arbeitsplätze |
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| Weitere Informationen |
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TRUMPF ist eine Hochtechnologiegruppe mit den Schwerpunkten in der Fertigungs-, Laser- und Medizintechnik.
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