Ditzingen, 20.12.2007: Die enorme Vielfalt des Werkzeugs Licht für die Materialbearbeitung steht im Mittelpunkt der Messepräsentation von TRUMPF auf der Lasys in Stuttgart. Als Weltmarktführer für Lasertechnologie begrüßt das Ditzinger Unternehmen die eindeutige Ausrichtung der neuen Messe auf Lasersysteme für sehr unterschiedliche Applikationen. "Das Augenmerk des Anwenders liegt ausschließlich darauf, was der Laser am Werkstück und für seine Aufgabenstellung leisten kann" betont Jens Bleher, Geschäftsführer der TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH. "Ihn interessiert erst in zweiter Linie, welche Laserstrahlquelle hinter seiner Lösung steckt."
Ganz konsequent zeigt TRUMPF deshalb auf der Lasys Systemlösungen für eine Vielzahl an Laserapplikationen. Das Tiefschweißen von Metall mit der TruLaser Cell 3010 oder das Feinschweißen von Edelstahlrundrohren (TruLaser Station 5010) ist dabei ebenso nur ein Ausschnitt des Anwendungsspektrums wie das Roboterschweißen von Karosserieteilen im Automobilbau (TruLaser Robot 5020) oder das Schneiden von diversen Metallen in diversen Dicken (TruLaser 5030). TRUMPF bietet ferner die passenden Systemlösungen für das Beschriften und Markieren unterschiedlichster Materialien. Stellvertretend für die vielfältigen Anwendungsbereiche sind auf der Lasys neben zwei- und dreidimensional arbeitenden Lasersystemen auch Geräte zum Laserbeschriften aus der TruMark Serie ausgestellt.
Eine Laserstrahlquelle speist zwei Systemlösungen
Messe-Highlight sind mehrdimensional arbeitende Systeme und ein Scheibenlaser. Der Clou: Mit Hilfe des TRUMPF LASERNETWORK wird die Leistung des neuen TruDisk 8002 auf beide Lasersysteme, die TruLaser Robot 5020 und die TruLaser Cell 3010, intelligent verteilt. Der TruDisk 8002 ist als Festkörperlaser höchster Brillanz einer der jüngsten Produktentwicklung von TRUMPF. Der Scheibenlaser hat eine Laserleistung von acht Kilowatt.
Von der Laserstrahlquelle über Schutzkabine und Peripherie bis zur Integrationskompetenz kommt bei der modular aufgebauten Roboterbearbeitungszelle TruLaser Robot 5020 alles aus einer Hand. Die Komplettlösung zur 3D-Bearbeitung ist konzipiert zum Schweißen und setzt die Prozesskette Blech damit in idealer Weise fort. Sie hat aber noch weitere Talente. In Verbindung mit den TRUMPF Festkörperlasern aus der TruDisk oder HL Serie, lässt sich die Roboterbearbeitungszelle ebenso flexibel zum Auftragsschweißen oder Laserschneiden nutzen. Die Magnetkupplung am Bearbeitungskopf ermöglicht einen einfachen und reproduzierbaren Wechsel zwischen den Verfahren und bietet gleichzeitig Schutz im Falle einer Kollision.
Die bis zu fünfachsige Lasermaschine TruLaser Cell 3010 ist für die Bearbeitung von größeren räumlichen Bauteilen geeignet. Sie wird beispielsweise in Zulieferbetrieben und Entwicklungslaboren eingesetzt. Das Lasersystem schneidet, schweißt und bohrt Musterteile und Prototypen in kleinen und mittleren Serien präzise und wirtschaftlich.
Daneben zeigt TRUMPF die TruLaser 5030 als hoch leistungsfähiges System für alle zweidimensionale Schneidaufgaben. Dessen Ein-Schneidkopf-Strategie reduziert Rüstzeiten und Fehlerquellen und ermöglicht die Bearbeitung aller Materialien und Materialdicken ohne Schneidkopfwechsel.
Der Weg zur Kundenappliaktion
So universell das Einsatzspektrum des Werkzeugs Laser ist, so individuell ist der Weg zur integrierten Anwendungslösung. Ausgehend vom zu bearbeitenden Werkstück, der ganz spezifischen Aufgabenstellung und Kriterien wie Materialstärke, Genauigkeit, Losgröße, Variantenvielfalt, Reproduzierbarkeit und Materialfluß, lassen sich nur im intensiven Dialog mit dem Kunden maßgeschneiderte Konfigurationen zusammenstellen.
Den Weg zu individuellen Lösungen, die auf flexiblen Lasersystemen von TRUMPF basieren, zeigen die so genannten Laserapplikationszentren. Deren Auftrag: konkrete Anwendungsentwicklung für die spezifische Aufgabenstellung des Kunden. Ausgestattet mit der kompletten Lasertechnologie und getragen von hochqualifizierten Experten arbeiten die Laserapplikationszentrum mit einem ganzheitlichen Ansatz. Von der lasergerechten Konstruktion über die eigentliche Prozesstechnik sowie der Zusammenstellung von Technologietabellen bis hin zu neuen Spannkonzepten und den notwendigen Prozesskomponenten reicht das Aufgabenspektrum. Neben der eigenen Expertise setzt TRUMPF gezielt auf die Zusammenarbeit mit Integratoren, also auf Experten, die als Spezialmaschinenhersteller die Bedürfnisse unterschiedlichster Branchensegmente bedienen.