Powertrain

Bauteile mittels Lasertechnik zu fügen, macht den Weg frei für innovative Konstruktionen. Gewichtsoptimierung und damit Emissionsreduzierung bei gleichzeitig erhöhter Drehmomentübertragung sind wichtige Entwicklungsziele der Fahrzeugindustrie. Hierbei ist die Lasertechnik Antrieb für neue Wege der Schweiß-, Schneid- und Beschriftungstechnologie. Die folgenden Getriebekomponenten sind nur einige Beispiele für bereits etablierte Applikationen.

Lasergeschweißtes Tellerrad.
Lasergeschweißtes Tellerrad.

Das einsatzgehärtete Tellerrad wird mit dem Gussgehäuse verschweißt. Das Laserschweißen löst die früher verwendete Schraubverbindung ab.

Das reduziert die Produktionskosten, Bauteilgewicht und die Bauteilgröße.

Lasergeschweißte Doppelkupplungseinheit.
Lasergeschweißte Doppelkupplungseinheit.

Der Laser verschweißt den Lamellenträger mit Nabenteilen. Das ergibt die kompakte Bauform der heutigen, modernen Doppelkupplungskonstruktionen.

Sie sind verzugsarm und in kurzer Taktzeit gefertigt. Bis zu 12 Schweißungen pro Doppelkupplung sind heute Standard.

Lasergeschweißte Lamellenträger.
Lasergeschweißte Lamellenträger.

Umgeformten Blechbauteile in Kombination mit Drehteilen verschweißt der Laser verzugsarm und in kurzer Taktzeit.

Zwei-Massen-Schwungräder sind "schwingungsdämpfende Einheiten" im Automobil. Sie reduzieren die konstruktionsbedingten Schwingungen aller Verbrennungsmotoren und erhöhen so den Komfort der Fahrzeuge. Der Laser dichtet das Gehäuse ab und verschweißt die gehärteten Anlasserzahnkränze verzugsarm.

Lasergeschweißte Antriebswellen.
Lasergeschweißte Antriebswellen.

Tripode und Endstück aus hochkohlenstoffhaltigen Stählen werden mit einem Rohr verpresst und mit dem Laser verschweißt. Die Schweißung ist verzugsarm, Bauteillängentoleranzen bleiben erhalten. Die Materialauswahl fordert ein induktives Vor- und Nachwärmen.

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