Mit ärztlicher Präzision

30.11.2011

Werkstücke in der Medizintechnik müssen höchsten Anforderungen genügen, denn Sicherheit und Hygiene sind oberste Priorität im Umgang mit Patienten. Das Laserschweißen als Fertigungsmethode eignet sich besonders gut, diese Vorgaben zu erfüllen.

Roboterzelle TruLaser Robot 5020

Berührungslos geschweißte, schmale und präzise Schweißnähte sorgen für glatte, fehlerfreie Oberflächen und leichtere Bauteile. Aufgrund der geringen Schmelze und Wärmeeinbringung beim Laserschweißen, ist der Schweißverzug im Vergleich zu konventionellen Verfahren deutlich reduziert. Eine Nacharbeit ist daher meist nicht nötig, die Nähte sind äußerst belastbar. Die hohe Geschwindigkeit, Sicherheit und Reproduzierbarkeit des Fertigungsprozesses sorgen für sinkende Kosten, während die Qualität steigt. Auch wenn das Produktportfolio sich zunehmend individualisiert, sichert das Laserschweißen entscheidende Wettbewerbsvorteile. Denn die Investitionssumme eines Laserschweißsystems zahlt sich bei ganzheitlicher Betrachtung bereits bei kleinen Losgrößen aus.

OP-Tischsystem TruSystem 7500

Speziell auf die Anforderungen an höchste Nahtqualität, Verfahrensflexibilität und Prozessstabilität zugeschnitten, ist die TruLaser Robot 5020, eine standardisierte und modular aufgebaute Roboterzelle für die 3-D-Materialbearbeitung. Die schlüsselfertige, hoch integrierte Anlage beinhaltet sowohl den Laser mit Optik als auch den Roboter, die Positioniermechanik und die Schutzkabine.
TRUMPF Medizin Systeme setzt seit Jahren erfolgreich die TruLaser Robot 5020 zur Herstellung ihrer modularen Operationstische ein. Auf der einen Seite werden Tiefschweißungen für Bauteile mit hohen Festigkeitsanforderungen, und auf der anderen Seite Wärmeleitschweißungen mit glatter und dichter Sichtnaht produziert.

2011-11-30 Laserschweißen in der Medizintechnik